Aus der Firmengeschichte

Im Jahr 1911 gründete der gelernte Dampfwalzenfahrer Hermann Schäfer sen. das Schäfer Bauunternehmen. Mit dem Kauf einer Dampflokomobile und einer Dreschmaschine legte er den Grundstein für ein erfolgreich expandierendes Unternehmen.

Die Dampflokomobile wurde im Jahr 1911 in eine Dampfwalze umgebaut. Damit war der Übergang in das Straßenbaugewerbe geschaffen.

1921 erfolgte die Handelsregistereintragung beim Amtsgericht Weilburg.

Bis Ende der zwanziger Jahre wurden drei weitere Dampfwalzen einschließlich der dazugehörigen Geräte erworben. Die Belegschaft zählte damals 15 Mitarbeiter.

Als sich nach 1930 der Asphaltstraßenbau mehr und mehr durchsetzte, stellte sich die Firma auf die neue Entwicklung ein.

1945 wurden die Söhne Reinhold und Herbert Schäfer Mitgesellschafter, 1949 wurde die Schäfer OHG gegründet.

Die nun folgenden beiden Jahrzehnte waren im ganzen Land dem Wiederaufbau gewidmet. Mit Elan und revolutionären Technologien arbeitete man unaufhörlich am modernen Fortschritt. Im Bauunternehmen Schäfer wurden neue Maschinen angeschafft die immer schnellere und kompliziertere Arbeiten in kürzerer Zeit ermöglichten.

Im Jahr 1956 erfolgte der Kauf der Spitzenmühle im Heimatort Rohnstadt, welche zu einem Bürogebäude umgebaut wurde.

Ein „Hingucker" am Bauhof und Bürogebäude












1961 fiel die Entscheidung zur Errichtung einer Aufbereitungsanlage für Asphaltmischgut. Dies war damals eine große Investition, die sich rückwirkend betrachtet, auszahlte.

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Asphaltmischanlage heute












Ein Jahr später erwarb die Firma Schäfer den Steinbruchbetrieb Ernsthausen, um die Versorgung der Asphaltmischanlage mit Rohmaterial sicherzustellen.

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Steinbruch Ernsthausen

1963 zog sich Hermann Schäfer sen. aus der Geschäftsleitung zurück. Nach dem frühen Tod seines Sohnes Reinhold übernahm in dritter Generation Hermann Schäfer jun. die Geschäftsleitung des Unternehmens.

1964 erfolgte die Umwandlung des Unternehmens in eine Kommanditgesellschaft.

1970 wurde die Bauunternehmung Jung in Brandoberndorf übernommen.

Mit dem Kauf des BMW-Vertragshauses Nürnberger in Weilburg erfolgte 1978 der erste Schritt in die Automobilbranche.
1984 stieg Jörg Schäfer in die Leitung des Automobilbereiches ein.

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Schäfer Automobile in Weilburg

1991 trat Frank Schäfer, der zuvor 5 Jahre in den USA tätig war, in die Firma Schäfer ein und gründete kurz darauf die Firma Frank Schäfer GmbH, Bauunternehmen, in Rastenberg/Thüringen.

Gleichzeitig existierte von 1991-1996 eine Mehrheitsbeteiligung von Jörg Schäfer an der Bauunternehmung Jung GmbH in Sachsen.


Zum 01.01.1994 wurde das Engagement im Automobilsektor durch die Übernahme des Autohauses Kurz in Idstein erweitert.
Dort werden die Marken BMW und Mini vertreten. Außerdem ist der Standort Schäfer in Idstein das einzige autorisierte Servicezentrum in Europa für den McLaren F1 und seit dem Jahr 2008 auch als Bugatti-Partner tätig.

1995 wurde die Firma British Motors gegründet und mit der Marke Land Rover Offroad-Fahrzeuge in die Produktpalette übernommen.

1995 erfolgte die Übernahme der Bauunternehmung Greeb in Beselich.

Nach dem tragischen Tod von Frank Schäfer im Jahr 1996 musste die Geschäftsführung im Baubereich neu geordnet werden. So trat Werner Trosch 1997 in die Geschäftsleitung ein.

Unter der Leitung von Jörg Schäfer wurde 1998 im Automobilbereich der Standort Limburg besetzt und der Neubau im Jahr 2000 bezogen. Dort repräsentiert die Firma Schäfer GmbH, Automobile Limburg-Diez, die Marken BMW und MINI, die Firma Schäfer, Autowelt Limburg GmbH Fahrzeuge der Hersteller Ford und Hyundai.

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Schäfer Automobile in Limburg











Im Jahr 2004 wurde die 1,5 Millionen Euro umfassende Erweiterung des Idsteiner Standortes abgeschlossen.

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Schäfer Automobile in Idstein










Einige Monate später wurde das Automobil-Engagement mit dem Erwerb eines Gebäudes in Usingen ausgebaut. Die Schäfer GmbH, Automobile Usingen, repräsentiert dort die Marken BMW und Hyundai.

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Schäfer Automobile in Idstein








In 2004 wurde die nicht mehr im Baubereich tätige Jung GmbH umfirmiert in Schäfer, Immobilien- und Grundstücksbesitz- und Verwaltungsgesellschaft mbH, mit Sitz in Weilmünster.
Die Gesellschaft vermietet und verwaltet mittlerweile Gebäude in Obertiefenbach (ehemaliges Bürogebäude der Firma Greeb-Tiefbau), die „Alte Schule" in Rohnstadt sowie das Autohaus in Usingen, Raiffeisenstraße.

Im Oktober 2010 erwarb die gleiche Gesellschaft die „Saalbau Lichtspiele" in Weilmünster einschließlich dem dazugehörenden Wohnhaus.
Mit den notwendigen Sanierungsarbeiten für Kino und Wohnhaus wird in Kürze begonnen.

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2011 feierte die Firma Hermann Schäfer ihr 100- jähriges Firmenjubiläum.


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